
Die lichte Weite des Stahlbetonrechteckrahmens beträgt 13,50 m. Zur Abwicklung des Verkehrs ist je eine Richtungsfahrbahn mit Standspur vorhanden. Das Licht- raumprofil mit 4,90 m berücksichtigt mögliche hohe Sondertransportfahrten im Tunnel. Gesonderte Geh- und Radwegverbindungen unter den Bahnlinien beseitigen die bestehende Barrierewirkung der Bahnstrecken zwischen den Stadtteilen Sebaldsbrück und Hemelingen.
Der Tunnel wurde in Deckelbauweise unter Druckluft hergestellt. Die Fahrbahnunterkante liegt ca. 7 m unter Gelände.
Für die Sicherheit der Tunnelnutzer wurde die Technische Ausstattung nach dem neuesten Stand der Technik vorgesehen. Ausreichende Belüftung im Tunnel wird durch Strahlventilatoren sichergestellt. Notgehwege, Notrufsäulen, Videokameras, Feuermeldeanlagen, Feuer- löscheinrichtungen, Fluchtwegpiktogramme, Handläufe an beiden Tunnelwänden, beleuchtete und überfahrbare Pfeil-Unterflurleuchten quer zur Fahrtrichtung im Fahrbahnbelag sowie eine Verkehrsbeeinflussungs- anlage gewähren die Sicherheit. Ein Betriebsgebäude, das sich oberirdisch auf der Hälfte der Gesamtstrecke befindet, dient gleichzeitig als Fluchtweg über ein Treppenhaus ins Freie.