GPV - Bremer Gesellschaft für Projektmanagement im Verkehrswegebau mbH
Bremer Gesellschaft für Projektmanagement  im Verkehrswegebau mbH
A 281 > Bauabschnitt 3/1


Dieser Streckenabschnitt verläuft zwischen der Stromer Landstraße und Warturmer Heerstraße.
Er wurde im November 2003 planfestgestellt.

Im Zuge der Baufeldfreimachung wurden 96 Kleingärten zurückgebaut. Für diesen Eingriff sind die Besitzer ent- schädigt worden oder erhielten im Gegenzug einen der 48 im Nahbereich neugeschaffenen Kleingartenparzellen. Der Abschnitt 3/1 verfügt über zwei Autobahnanschluss- stellen im Bereich der Stromer Landstraße sowie in Verlängerung der Hafentorstraße / Senator-Apelt-Straße. Damit ist die zügige Anbindung des GVZ's, des Neu- städter Hafens sowie des Stadtteils Woltmershausen / Rablinghausen optimal gewährleistet.

Nach Abschluss der vorbereitenden Arbeiten, wie die Verlegung von Leitungen, Kanälen und Kabeln, konnte im April 2004 die Umleitungsstrecke für die Warturmer Heerstraße in Betrieb gehen. Dieses war Voraussetzung für den Bau des Überführungsbauwerkes über die BAB A 281 im Zuge der neuen Trassierung der Warturmer Heerstraße. Parallel dazu wurde Ende 2004 der Einbau von ca. 600.000 m³ Sand in die Trasse durchgeführt, um die Weichschichten im Untergrund durch Vorbelastung soweit zu konsolidieren, dass nach Fertigstellung der Gesamtmaßnahme keine Setzungen mehr auftreten.


Den gestalteten Bauwerken in diesem Bauabschnitt liegt ein maritimer Gedanke zugrunde. Einige Bauwerke erhielten den so genannten Fischbauch als Fahrbahn- platte, die Brückenplatte der Fuß- und Radwegbrücke Hempenweg wurde einen Schiffskiel und die Brücke in Höhe der Visbeker Straße wurde einem Hafenkran nach- empfunden. Gestalterisch differenziert wurde zwischen den Straßenbrücken aus Spannbeton und den Geh- und Radwegbrücken, die als filigrane Stege aus Stahl umge- setzt wurden. Im Bereich der Gleiszuführung für den Neustädter Hafen und das GVZ wird die Autobahn in Dammlage ca. 10 m über das bestehende Gelände ge- führt, um die Querungsbauwerke zu integrieren. Diese Dammstrecke erhielt eine Tiefgründung, um nicht ge- wollten Setzungen vorzubeugen.

Zum Schutz gegen Lärm sind beidseits der Autobahn begrünte Lärmschutzwälle errichtet worden. Durch die zügige bzw. optimale Umsetzung der Bauverträge konnte dieses Teilstück nach einer Bauzeit von gut 3 Jahren zeitgleich mit dem BA 2/1 für den Verkehr freigegeben werden.

Fischbauchbrücke Anschlussstelle Bremen-WoltmershausenSchalungsarbeitenGeh-/Radwegbrücke Visbeker StraßeAnschlussstelle Bremen-WoltmershausenGeh-/Radwegbrücke HempenwegLuftbild Anschlussstelle Bremen-WoltmershausenGeh-/Radwegbrücke Visbeker Straße