GPV - Bremer Gesellschaft für Projektmanagement im Verkehrswegebau mbH
Bremer Gesellschaft für Projektmanagement  im Verkehrswegebau mbH
A 281 Gesamtmaßnahme


Die A 281 stellt die nordwestliche Eckverbindung zwischen den vorhandenen Bundesautobahnen A 1 und A 27 auf bremischem Stadtgebiet dar. Sie dient der Entlastung der A 1, der A 27 und der städtisch- en Einfallsstraßen. Durch die künftige Weserquer- ung der A 281 ergibt sich eine Verkehrsverbesser- ung für den gesamten nordwestdeutschen Raum, insbesondere im Einzugsbereich des Autobahn- kreuzes Bremen. Ihre Verknüpfung mit dem inter- nationalen Fernstraßennetz macht sie für die Entwicklung des Güterverkehrszentrum (GVZ),
der Häfen und des Airport Bremens äußerst bedeutungsvoll.

Die Verkehrssituation in Bremen erforderte den Neubau der Umfahrung der Hansestadt. Denn der gesamte Verkehr zum und vom GVZ wälzte sich über die überbelastete B 75 oder über die Neuenlander Straße, wo der Schwerlastverkehr bereits einen Anteil von über 15 % am Gesamtverkehr erreicht hatte. Die Prognose für das Jahr 2015 lässt für die A 281 ein Ver- kehrsaufkommen (DTV) von täglich 40.000 Fahrzeugen im mittleren und 51.700 Fahrzeugen im östlichen Streckenabschnitt erwarten.


Im Jahr 1983 erfolgte die Festschreibung der A 281 als Eckverbindung zwischen der A 1 und der A 27 im Flächennutzungsplan. Die Linienbestimmung erfolgte im darauffolgenden Jahr durch das BMVBS. Der 1. Bauab- schnitt zwischen der A 27 und der Hafenrandstraße liegt seit 1995 unter Verkehr. Die Bauabschnitte 2/1 und 3/1 wurden Ende Januar 2008 dem Verkehr freigegeben. Die Umsetzung der weiteren Bauabschnitte 2/2, 3/2, 4, 5 und der Anschluss der B 212n an die A 281 erfolgt in den nächsten Jahren.

Der Bau dieser innerstädtischen Autobahn ist eine enor- me Herausforderung an Planung und Realisierung, bei der neben technischen Fragestellungen insbesondere die Belange der Anwohner sowie des Umwelt- und Natur- schutzes angemessen berücksichtigt werden müssen. Die A 281 schafft eine erhebliche innerstädtische Ver- besserung entlang der Neuenlander Straße, Senator-Apelt-Straße und Kattenturmer Heerstraße. Sie eröffnet die Möglichkeit zur städtebaulichen Revitalisierung der an diese Straßenzüge angrenzenden Quartiere.

Mit der Realisierung der A 281 ist eine Lösung für die anstehenden Verkehrsprobleme gefunden. Das Zusam- menwachsen der Wirtschaftsräume wird die Region stärken und neue Impulse geben.

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